Wild Like a River

Ihr wollt euch seelischen Qualen aussetzten und seid masochistisch veranlagt? Dann greif gerne nach dem Buch, aber ich würde es euch nicht empfehlen. Warum? Lest gerne unten weiter.



Worum geht es?


Haven lebt als Tochter eines Rangers in einem von Kanadas Nationalparks. Nirgends fühlt sie sich so wohl wie in der wilden Natur. Menschen hingegen verunsichern sie. Sie weiß nie, was sie sagen, wie sie sich verhalten soll. Die meisten Leute finden sie seltsam. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt. Er bittet sie, ihm ihre Welt zu zeigen. Und plötzlich ist da jemand, der all das, was sie bisher allein erlebt hat, mit ihr teilt. Ein verwirrend schönes, aber auch schmerzhaftes Gefühl. Denn Jackson muss bald wieder zurück in seine eigene Welt …


Gestaltung und Schreibstil


Das Cover hat mich angesprochen. Hätte ich es nicht im Adventskalender gehabt, hätte ich es mir wahrscheinlich gekauft. Ich mag die Farben, den Titel und der Klappentext klang vielversprechend.

Die Geschichte wird wechselweise aus der Sicht von Haven und Jackson erzählt. Doch selbst der Wechsel war mir an einigen Stellen zu viel. Innerhalb von 3 Seiten 4-mal die Sicht zu wechseln war too much.

Alles endet in einem Epilog, wo meinen einen Blick in die Zukunft der beiden bekommt.


Meine Meinung


Ich konnte mich nicht mit den Protagonist:in Haven und Jackson anfreunden. Es kam mir fast schon lästig vor. Wie sie sich wundert, dass er sie auf einen Tee und eine Banane einlädt, weil das die Männer in den Büchern nicht machen. Wie darüber gelästert wird, was sie trägt. Sie benimmt sich, als käme sie von hinter dem Mond und nicht aus dem Wald. Sie lebt nur ein paar Kilometer von einer Stadt entfernt. Und dann taucht Jackson auf und plötzlich möchte sie den Wald verlassen. An dem Punkt hat es sich erzwungen angefühlt. Als sucht die Autorin nach Handlung.


Dann gibt es noch Cay, den besten Freund von Jackson. Er ist einfach nur ein Arschloch. Ich hasse die Sprüche und diese vorpubertierende Art. Der Kerl verhält sich wie ein verwöhnter Prinz, der keine Konsequenzen für seine Worte/Taten einstecken muss.


Ich bin kein Fan von Instant-Love. Vielleicht, wenn es grandios gemacht ist, aber nicht in dem Fall. Hier waren sie gefühlt nach einer Minute in einander verliebt.


Der Schreibstil war an sich nicht schlecht. Ich meine, ich habe die Beschreibung der Natur geliebt, aber der Rest…


Leider gibt es keine Empfehlung und ich habe auch erstmal beschlossen nichts weiteres der Autorin zu lesen.


1/5 ⭐️


gif

Das habe ich mich im ganzen Verlauf des Buches gefragt. Why? Was sollte die Autorin damit erreiche!

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