Forever and Ever

Ihr seid besessen von Fake Dating Geschichten? Und Boxer sind eure schwäche? Dann solltet ihr das Buch lesen.



Worum geht es?


Der ersehnte Job ist für Parker zum Greifen nah. Das Einzige, was sie von ihrem Traum trennt, ist ihr Single-Dasein. Denn Parkers Chef hat die verstaubte Vorstellung, nur ein fest liierter Mitarbeiter mit Eigenheim sei ein guter Angestellter. Also engagiert sie für ein Firmenessen jemanden, der ihren Freund spielt. Doch dieser taucht zu dem ersten Fake-Date nicht auf, sondern sein Bruder Rhys. Und aus dessen sexy Mund kann sie sich so einiges anhören. Dann nimmt der Abend eine seltsame Wendung: Ihr Boss ist begeistert von dem Ex-Boxchampion, und Rhys ist plötzlich der Mann an ihrer Seite. Je besser Parker ihn kennenlernt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch von Leidenschaft stand nichts in den Geschäftsbedingungen …


Gestaltung und Schreibstil


Das Cover hat mich von der ersten Sekunde, in der ich es gesehen habe, angesprochen. Die metallic Farben schimmern in der Sonne und selbst meine Schwester meinte von weiterm: Wow, was für ein hübsches Buch!

Die Geschichte wird wechselweise aus der Sicht von Rhys und Parker erzählt. Dabei wurde bei der Gestaltung der Namen die gleiche Schriftart verwendet, wie bei der Überschrift, was sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.

Der Schreibstil des Autorenduos ist locker, wodurch das Leseerlebnis sehr angenehm ist. Man bleibt an der Geschichte hängen. Zudem gibt es humorvolle und tiefgründige Szenen.

Am Ende wird alles in einem Prolog abgeschlossen und wir erfahren, wie und ob es mit den Charakteren weitergeht.


Meine Meinung


Was soll ich sagen?

Ich bin mit keinen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und es hat mich komplett überrascht.


Rhys steht kurz vor dem Verkauf seines Gyms, um genau zu sein Boxgym. Sein Vater hat es in die Ruinen getrieben, noch während Rhys seine Karriere als Profiboxer immer mehr glänzte. Er war unbesiegbar doch nach dem Tod seiner Eltern übernahm er nicht nur die Club sondern auch die Verantwortung für seinen kleinen Bruder Dean. Als er verkündet, dass er Geld damit verdienen will den Fake-Freund einer Fremden (Parker) zu mimen, dreht Rhys durch und taucht an Stelle seines Bruders auf.


Doch dann gehen sie einen Deal ein. Parker und Rhys spielen das Paar, damit sie gut vor ihrem Obersten Boss dasteht und Rhys könnte sein Gym retten. Durch die Bezahlung und weil besagter Oberboss ein Fan von ihm war.


Ich liebe den Trope Fake Dating. Ich liebe es zu sehen, wie sie sich fragen: War es gespielt oder war es jetzt echt? Sie kommen sich langsam näher und man merkt, wie langsam die Mauern wanken, obwohl beide versuchen zu verheimlichen, dass sie aufeinander stehen.


Wisst ihr, was ich am meiste liebe? Sie KOMMUNIZIEREN. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mich nervt es, wenn Charakter bis zur letzten Sekunde schweigen und dann platzt die Bombe. Hier kommt es nicht drin vor. Sie sind reife und erwachsene Menschen, die über ihre Vergangenheit und Probleme sprechen.


4,5/5 ⭐️

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